Du betrachtest gerade 18.07. Ishem

Von Kap Rodon fahren wir ein Bogen nach Nordosten in Richtung des Ortes Ishem. In Ishem war Torstens Opa (vermutlich) die meiste seiner Zeit im Zweiten Weltkrieg stationiert. Wir wollen daher diesen Ort aufsuchen, um einen Eindruck zu bekommen, wo er sich aufgehalten hat.

Wir verlassen uns dabei auf Google Maps, das uns zu einer Stelle leitet, das Google mit dem Ort „Ishem“ verbindet. Dabei kommen wir am Ishem Castle vorbei, von dem aus wir einen beeindruckenden Blick auf die Ebene des Flusses Ishem hat. Als wir weiterfahren wollen, kommen wir auf einmal an einem Ortsendeschild mit der Bezeichnung „Ishem“ vorbei. Verwundert, dass an dieser Stelle bereits der Ort Ishem sein soll, drehen wir nochmals um und fahren in den Ort. Als wir an einer Wegkreuzung in Richtung Flussebene abbiegen wollen, rufen uns zwei Passanten zu, dass wir falsch fahren würden. Wir kommen mit Ihnen ins Gespräch und es stellt sich nach einigen Kommunikationsschwierigkeiten heraus, dass wir tatsächlich bereits in Ishem sind. Dankbarerweise konnten sie einen Bekannten anrufen, der etwas deutsch sprach, da er in Bielefeld gelebt hat. Als wir aufbrechen, bekommt Torsten noch einen Schluck Raki angeboten, den er selbst mit dem Hinweis, dass er der Fahrer ist, nicht ablehnen kann. Im Ort selbst findet sich außer der alten Festung allerdings keine alte Bebauung mehr.

Die Rückfahrt führt über die bis dahin schlechteste Wegstrecke mit extremen Schlaglöchern, die unserem armen Auto so ziemlich alles abverlangen. Unser Parkplatz vor dem Hotel ist leider weg, sodass wir einige 100 Meter entfernt auf einem Mietparkplatz Unterschlupft für unser Auto finden.

Gesamte Wegstrecke am 18.07.:

Kilometerstand am Abend: 2367 Kilometer

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