Da wir Kotor nicht besuchen konnten, haben wir gestern Abend noch spontan eine „Mini-Kreuzfahrt“ bis Kotor gebucht. Allerdings haben wir nicht in die Wetter-App geschaut und heute Morgen mit Schrecken festgestellt, dass es in Montenegro trotz über 30 Grad am Vortag auch regnen kann.

Als dann auch noch die Bestellung des Taxis, das uns von unserer Unterkunft nach Budva an den Hafen bringen soll, fast misslingt, scheint der Tag ein Reinfall zu werden – und das an unserem Hochzeitstag! Doch zum Glück bekommen wir mit Hilfe des Hotels noch ein Ersatztaxi, das uns gerade noch rechtzeitig kurz vor Abfahrt des Schiffs im Hafen absetzt.

Bei zunächst noch regnerischem Wetter geht die Fahrt um 9 Uhr los. Wir sind glücklich, dass wir die Jacken mitgenommen haben. In Deutschland hatten wir noch überlegt, ob es überhaupt notwendig ist, die Jacken in diese warme Region mitzunehmen, doch nun sind wir froh über unsere Entscheidung, diese doch noch ins Auto gelegt zu haben.


Das erste Etappenziel unserer Exkursion ist Zanjice, wo wir in ein kleineres Boot umsteigen, das uns zur berühmten blauen Höhle bringt (das große Schiff darf nicht nah genug an die Höhle heranfahren). Die Fahrt in die Höhle ist inzwischen untersagt, aber wir dürfen in die Höhle schwimmen. Aurelia, Karlotta und Torsten nehmen diese Möglichkeit wahr, wenn auch Karlotta, nachdem sie im Wasser ist, das Ganze nicht geheuer ist. Doch sie nimmt ihren ganzen Mut zusammen und schwimmt mit in die Höhle. In der Höhle leuchtet der Boden im Wasser wunderschön blau, was zur Namensgebung der Höhle geführt hat.








Zurück auf dem „großen“ Boot gibt es ein Mittagessen, während wir uns auf den Weg nach Herceg Novi machen. Glücklicherweise klart das Wetter auf und es entwickelt sich ein schöner Tag.




In Herceg Novi haben wir ca. 1 Stunde „Landgang“ und können diese kleine Perle erkunden.









Zurück auf dem Schiff geht es weiter vorbei an Porto Novi und durch die Straße von Verige, das Tor nach Kotor.






Zunächst hält das Schiff noch an der Insel Our Lady of the Rocks. Auf dieser künstlichen Insel wurde eine kleine Kirche gebaut, doch hier ersparen wir uns den Landgang.



Schließlich geht es weiter durch die berühmte und wunderschöne Bucht von Kotor vorbei an Perast nach Kotor.



In Kotor gehen wir an Land und haben noch eine Stunde, um die Stadt zu erkunden. Die Passagiere der zwei Kreuzfahrtschiffe, die im Hafen von Kotor liegen, begeben sich glücklicherweise bereits wieder an Bord ihrer Schiffe, sodass in Kotor nur der von Land kommende Besucherstrom in der Stadt ist (der allerdings auch schon ausreicht, um die kleinen Gässchen zu füllen).











Von Kotor aus geht es mit einem vom Veranstalter organisierten Bus zurück nach Budva.





In Budva fahren Karlotta und Nadja mit dem Riesenrad. In einem Restaurant am Strand essen wir zu Abend und genießen die untergehende Sonne. Das Wetter hat inzwischen wieder sein gewohntes Gesicht zurück und die Jacken sind nur noch Ballast. Mit dem Taxi geht es anschließend zurück in unsere Unterkunft.





Kilometerstand: Unverändert, auch wenn wir über 100 Kilometer mit dem Schiff, dem Bus und zu Fuß zurückgelegt haben, da das Auto heute stehen blieb